Farbschnitt

Geschichte des Farbschnitts

Ihren Ursprung haben Schnittverzierungen im Schnitttitel: „Dabei handelt es sich um das frühneuzeitliche Verfahren, den Titel auf eine der Buchschnittflächen zu schreiben und das Buch mit dieser Fläche zum Betrachter in das Regal einzustellen. Nachdem man aber dazu überging, die Bücher mit dem Buchrücken zum Betrachter einzustellen, wurde mit der Verzierung der Buchschnitt-Flächen begonnen. So wurden viele verschiedene Techniken und Materialien eingesetzt, einheitliche Farbgebungen gab es selten. Meist wurde der bereits gefärbte Schnitt noch mit Malereien, Stempeln oder Ornamenten verziert. Diese aufwendigen Verzierungen gibt es heute praktisch nicht mehr. Heute wird meist nur der Oberschnitt eingefärbt, oft um den Erkennungswert eines Verlages oder einer besonderen Reihe zu steigern.

Quelle: Wikipedia

Einsatz

Visitenkarten, Einladungskarten, Blöcke und Bücher (in kleinen Mengen)

Technik

Alte Bücher z. B. Gesangbücher werden schon länger mit Gold- bzw. mattem Farbschnitt veredelt. Aber Farbschnitt kann mehr! Meistens werden nur Vorder- und Rückseite von Printprodukten bedruckt. Doch auch die Schnittkanten lassen sich mit dem Farbschnitt veredeln. Das Ergebnis: die Drucksachen wirken edel und fallen auf. Wichtig ist, dass es ein nicht zu dünnes, saugfähiges Material ist! Wählt man das Material zu dünn, fällt der Farbschnitt nicht auf (z. B. bei Briefpapier). Ein Farbschnitt an einem hochwertigen Notizblock o. ä. kann aber wiederum sehr edel aussehen, da hier mehrere Blätter übereinander liegen und diese somit genügend Fläche bilden.

Bei Einzelblattprodukten ist der Farbschnitt ab einer Grammatur von 200g machbar. Hier gilt: je stärker das Papier und je kräftiger die Farbe, um so beeindruckender das Ergebnis. Beim Farbschnitt können Sie alle HKS und Pantonefarben sowie Tagesleuchtfarben, die auch im Offsetdruck eingesetzt werden, verwenden.

Je nach Auflagenhöhe kann Farbschnitt mit einem Pinsel oder mit einem Schwamm aufgetragen werden. Wir bevorzugen einen in mehren Schichten aufgesprühten Farbschnitt. Wobei hier gilt, je weißer das Papier ist um so leuchtender ist der Farbschnitt. Dunkle Papiere schlucken viel Leuchtkraft. Vor allem für kleine und mittlere Auflagen ist dieses Veredelungsverfahren bestens geeignet.

Also erwecken Sie ein altes, traditionelles Druckverfahren wieder durch neue Ideen und vermischen Sie es mit heutiger digitaler Drucktechnik. Heben Sie sich ab! Viel Spass dabei!

 

Ausführliche Infos dazu gibt es unter www.edelwaiss.com - unserem Label bei welchem die Veredelung der 3. Seite im Vordergrund steht!

Infos zum Farbschnitt unter info@waissraum.de

Ihr Ansprechpartner: Sandra Beckmann

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